— „161 — wünsche-überhaupt, siemöchten sich so bald wie möglich ent- fernen und das Land Verlassen. . Was bewegte den Mann zu einer so groben Antwort? Das ist um so mehr zu verwundern, da unsere Brüder doch bei ihrer ersten Landung in Natal Empfehlungsbriefe Von dem Englischen Ministerio mitgebracht hatten! Die Sache klärte sich bald auf. Der Kapitain unseres Schiffes hatte mit dem Statt- halter Bekanntschaft gemacht und die Gelegenheit wahrgenom-, men, unsere Brüder als Aufruhrsprediger bei dem Statthalter anzuschwcirzen, wahrscheinlich weildieselben ihm mehrmals Vor- stellungen über seine Heftigkeit gegen das Schiffsvolk gemacht hatten. Unddaå ist der Manu, der, als er Kapitain werden sollte, die besten Zeugnisse beibrachte und sich bei seinem mehr- maligen Hiersein als einen Freund des göttlichen Wortes zeigte, aus dessen Aeußerungen man wohl sehen konnte, daß er zwar . nicht zu den sogenannten Heiligen gehörte, den man doch aberfür einen geschickten, wohldenkenden, rechtschaffenenSeemann halten mußte, der Achtung Vor Gottes Wort habe. So können wir kurzsichtige Menschen getäuscht werden. Gott sei Dank, daß wir uns wegen der Wahl dieses Mannes keine Vorwürfe zu machen brauchen. — Dank ist der Welt Lohn! E Unsere Brüder kamen nun schriftlich bei dem Statthalter ein, er möge sie und den Kapitain zusammen verhüten, damit die Wahrheit ans Licht komme. Daran erhielten sie gar nichtein- mal eine Antwort. Und so war ihnen denn kein anderer Ausweg übrig, als einen Platz zu kaufen, dann konnte ihnen der Aufent- halt nicht verwehrt werden. Es fanden sich nun zwar mehrere verkaufliche Platze, die aber gerade fiir eine Missionsniederlassung nicht geeignet waren. Endlich fand sich ein Deutscher, Namens QBehrenT ein Hamburger Von Geburt, der als Schreiber bei der Bank in Petermoritzburg angestellt ist, welcher einen pas- senden Platz besaß und ihn verkaufen wollte. Schon der Name des Platzes-: persåverance (Ausd"auer) war einladend, noch mehr der Platz selber. Der liebe Missionar Posselt, den die Brüder zuihrem Stellvertreter in dieser Sache-ernannten, hat t. Jahrgang. 11

– 161 – Wishes to be distant and leave the land. . What moved the man to such a harsh answer? It is more astonishing that our brothers, despite their arrival in Natal, received recommendation letters from the English Ministry with the St. Thomas’s ship. The matter soon cleared up. The captain of our ship had made contact with the steward and seized the opportunity, our brothers to be reprimanded by the steward, likely due to him repeatedly presenting arguments against the ship's fate. And since the man, who was supposed to become captain, presented the best evidence and showed himself as a friend of God's word, from his utterances, one could see that he, despite not being one of the so-called holy ones, still had to keep a skilled, wise, right-hearted sailor. He had given his blessing, and he was the most skilled, the most thoughtful, the most right-minded sailor. God has given us the reward for this. Our brothers came to the statthalter in writing, and he should take them together, so that the truth be revealed. They did not receive a reply. Therefore, there was no other way for them than to buy a space, and their visit could not be denied. There were several sellable spaces found, but they were not suitable for a mission station. Finally, a German named QBehrenT was found in Petermoritzburg, a writer employed at the bank, who possessed a space and wanted to sell it. The name of the space-: persåverance (Ausd"auer) was inviting, and more the space itself. The beloved missionary Posselt, who has been assigned as the deputy to this affair, has been. 11 year