– s69 – eine kleine Karte zum Vergnügen, sechszehn Stück Vieh und ein Reitpferd. Mit dem Wagen ist viel Geld zu verdienen – durch Frachtfuhrenz denn sür eine Fracht Von der Bai nach der Hauptstadt Petermoritzburg und zurück, etwa 15 Stunden Weges, bekommt man·30 Thit. Dabei Verkaufen wir Viel Kartoffeln, Hafer, Bataten, welches eine Art süßer Kartoffeln ist,· die sehr«dick werden und oft 5–7 Pfund wiegen. Wir haben immer mehrere schwarze Kassern bei uns in Arbeit, die unsere Haus- und Feldarbeit thun und das Vieh hüten müssen. Dieselben tragen keine Kleider, sondern hängen Lappen und Stücke von Fellen um« sich, bekommen auch gewöhnlich nur türkischen Waizen zu essen. Das Vieh braucht man hier nicht im Stalle zu halten, es geht das ganze Jahr aus die Weide. Auch ist- es im Winter nicht kalt, sondern immer schönes- warmes Wetter. Die Hitze im Sommer ist auch nicht so stark,-wie man bei Euch gewöhnlich denkt und sehr gut zu ertragen. Auch braucht man hier nicht so stark zu arbeiten, wie in Deutschland und kann darum doch sein gutes Aus- kommen haben. Von Krankheit weiß man hier im Lande nicht Viel und es ist hier Viel gesiinder als in Deutschland. Nun wollen wir für diesmal Von Afrika aufhören, bis weitere Nachrichten kommen. Das sage ich aber hier gleich. Wir haben uns, nachdem wir- die sämmtlichen Berichte der Brüder gelesen und sorgfältig erwogen haben, entschlossen- ihre Ansiedelung in Natal zu generalmachen. Jedoch können und wollen wir nicht leugnen, daß sie nicht alles gethan haben, was sie hätten thun können, um den ursprünglichen Plan und damit den Austrag- Der ihnen gegeben war, auszuführen. Erstlich,- da sie-in Mombas nicht ausgenommen wurden und Von dem Statthalter in Mombas geltend gemacht wurde, er dürfe dies nicht, Weil sie keine schriftliche Erlaubniß vom Imam mitgebracht hätten, so hätten sie entweder einige-in einem Boote nach Sansibar schicken müssen, um diese schriftliche Erlaubniß zu erhalten- da sie doch-mündlich vom Sohne des Jmams die Erlaubniß

– s69 – a small map for amusement, sixteen heads of livestock and a riding horse. With the wagon, much money can be made through transport – by ship from Bai to the capital Petermoritzburg and back, approximately 15 hours of travel, you receive… 30 thits. We sell much potatoes, barley, batates, which is a kind of sweet potatoes, very thick and often weighing 5-7 pounds. We always have several black sacks of fur working here, which do our house and field work and keep the livestock. No clothes, but hang scraps of fur around themselves, you usually get only Turkish waizen to eat as well. The livestock don’t need to be kept in the stable here, it's always out in the pasture year-round. It's not cold in winter, but always has beautiful warm weather. The summer heat is not so strong as you often think in Germany, and it is very well-endurable. Also, you don’t have to work too much here, as in Germany, you can still have a good outcome. Illness doesn’t know much in the land, and it is much better here than in Germany. Now we’re stopping this from Africa, until more news comes. But I say this here right away. After reading all the reports of the brothers and carefully considered, we have decided to generalize our settlement in Natal. However, we cannot deny that they did not do everything they could to carry out the original plan and with it the loss. First, because they were not excluded from Mombas by the Governor in Mombas, this could not be done. Because they did not bring any written permission from the Imam, they either had to send some boats after Sansibar to obtain this written permission- since they were speaking with the son of the Imam about the permit.