—176-— habe ihm 4 Ggr. unter ein. auf-« dem Tische liegendes Buch geschoben -und dann ndchj mit einem Gruße von ihren Kindern-L Ggr. auf den-Tisch gelegt mit denWortenz nun wird der Thaler wohl voll- sein!- Zu diesem «Missionstl)aler- der allerdings nun «voll geworden war, hatte auch ein kleines Mädchen von 9 Jahren-sonntäglich 2 Pfennige beigetragen, die sie von ihrer Mutter bekommen, um sich Semmel dafür zu kaufen. Einige Zeit darauf bringt die Mutter die zwei Pfennige ihrer Tochter, ohne etwas weiter zu sagen,« nur fällt es unserm Freunde auf, daß sie große Thrcinen in den Augen hat. Bald klärt sich die Sache auf. Das Kind ist krank geworden· Am. Sonntäglich sagt die Mutter zu ihr: heute solltest du doch deine Semmel selbst essen. Nein, ant- wortete das Kind, ich könnte dann nicht ruhig-sein, ich habe meinem lieben-Heiland einmal versprochen, daß ich Ihm, so lange du mir die 2 Pfennige für Semmel schenkst, Sonntägs das-Geld für die Heiden geben willl Wie mußte-das-treue Mutterherz sich freuen, mit Recht hat sie ausgeriesen: rvelch' einen Werth hatten doch« diese 2 Pfennige fiir mich, ich konnte sie vor Freude erst gar nicht aus meinen Händen lassen. Gott segne Kind, Mutter und Lehrer! Die Mission muß ja gedeihen, wenn solche Gaben geopfert werden! Von einem andern lieben Missionsfreunde, der mir noch dazupersiinlich unbekannt ist, erhielt ich einen Missionsbeitrag, zu dessen Zu- sammenbringung Menschen und Thiere geholfen hatten; Die Beitragenden waren namentlich ausgeführt, dieMenschen Voran, dann folgte zum Schluß eine Henne mit so und »so viel. » Weihnachten ist eben vorüber, da ich dies schreibe. O du gesegnetes, liebes Weihnachten, wie sehnt sich mein Herz· nach dir zurück und mehr noch hinaus nach dem Weihnachten dort oben! Der Weihnachtsabend ist diesmal auf-einen Sonntag gefallen, ich werde diesen Sonntag mein Leben-lang nicht vergessen! Erst der Vormittagsgottesdiensi mit seinen Adoentsgesängen und dem köstlichen Zeugniß des Jo- hannes; dies ist Gottes Sohn und dieser Gottessohn ist

—176-— habe him 4 GGR. unter ein. auf-« dem Tische liegendes Buch geschoben -und dann ndchj mit einem Gruße von ihren Kindern-L Ggr. auf den-Tisch gelegt mit denWortenz nun wird der Thaler wohl voll- sein!- Zu diesem «Missionstl)aler- der allerdings nun «voll geworden war, hatte auch ein kleines Mädchen von 9 Jahren-sonntäglich 2 Pfennige beigetragen, die sie von ihrer Mutter bekommen, um sich Semmel dafür zu kaufen. Einige Zeit darauf bringt die Mutter die zwei Pfennige ihrer Tochter, ohne etwas weiter zu sagen,« nur fällt es unserm Freunde auf, daß sie große Thrcinen in den Augen hat. Bald klärt sich die Sache auf. Das Kind ist krank geworden· Am. Sonntäglich sagt die Mutter zu ihr: heute solltest du doch deine Semmel selbst essen. Nein, ant- wortete das Kind, ich könnte dann nicht ruhig-sein, ich habe meinem lieben-Heiland einmal versprochen, daß ich Ihm, so lange du mir die 2 Pfennige für Semmel schenkst, Sonntägs das-Geld für die Heiden geben willl Wie mußte-das-treue Mutterherz sich freuen, mit Recht hat sie ausgeriesen: rvelch' einen Werth hatten doch« diese 2 Pfennige fiir mich, ich konnte sie vor Freude erst gar nicht aus meinen Händen lassen. Gott segne Kind, Mutter und Lehrer! Die Mission muß ja gedeihen, wenn solche Gaben geopfert werden! Von einem andern lieben Missionsfreunde, der mir noch dazupersiinlich unbekannt ist, erhielt ich einen Missionsbeitrag, zu dessen Zu- sammenbringung Menschen und Thiere geholfen hatten; Die Beitragenden waren namentlich ausgeführt, dieMenschen Voran, dann folgte zum Schluß eine Henne mit so und »so viel. » Weihnachten ist eben vorüber, da ich dies schreibe. O du gesegnetes, liebes Weihnachten, wie sehnt sich mein Herz· nach dir zurück und mehr noch hinaus nach dem Weihnachten dort oben! Der Weihnachtsabend ist diesmal auf-einen Sonntag gefallen, ich werde diesen Sonntag mein Leben-lang nicht vergessen! Erst der Vormittagsgottesdiensi mit seinen Adoentsgesängen und dem köstlichen Zeugniß des Jo- hannes; dies ist Gottes Sohn und dieser Gottessohn ist