—- 1Z79 —- von Ewigkeit her in des Vaters Schooß war und gekommen ist als ein Kind auf Erden, die Sünder zu erlösen, wie lässt doch diese Freude das Wort wahr werden: daß sie aus-fahren mit Flügeln wie Adler, laufen und nicht matt werden- Wan- deln Und nicht müde werden. Bei solcher Freude in dem HErrn fühlt man fast nicht das Bedürfniß des Schlafs UND man hat eine Ahnung davon, was die Schrift vom neuen Jerusalem sagt, daß da Tag und Nacht kein Ruhen ist- sondern die Thore stehen Tag und Nacht offen, ja, es ist da keine Nacht mehr, denn das ewige Licht, Jesus, ist da die Sonne, die Tag und Nacht leuchtet, die alles erhellt. Da stehen sie an dem krhstallenen Meere, die Sänger mit den goldenen Harfen in den Händen und den Kronen an den Häuptern, die überwunden haben durch das Blut des HEkM Jesn und singen das Lied Mosis und des Lammes. Ja lieblich ist das Singen auf Erden, wie wallt mir das Herz beim Kirchengesange, wie wallt es, wenn an den Festtagen, Wie auch diesmal am ersten Weihnachtstage, mein lieb-er Bruder mit den Missionszöglingen und den jungen Leuten aus der Gemeine vor den Altar tritt und sie singen da mit herzlichek Andacht ihre Festgesiinge und Kantaten. « Aber wie viel tau- sendmal schöner muß es im Himmel klingen, wo die'Sünde keinen Mißlaut mehr hervorbringt, und wo es die seligen Menschen gewiß lieblicher kann als die heiligen Engel, detm die Engel kennen ja nicht die Gnade der Erlösung und der Dankbarkeit dafür. - Am Tage nach dem Feste fand ich erst Zeit, den Weih- nachtsegen zu betrachten und, lobe den HErrn meine Seele, es waren über 500 Thlr., die das Christkind Jesus erhalten hatte von dankbaren Erlöseten und die dazu gegeben waren- daß auch die Heiden der Erlösung theilhaftig werden. Und dieser Tag brachte noch eine Erlösung, unsere Brüder kamen wieder und waren frei. — HErr Jesu wir bitten Dich- Iaß uns ablegen die Sünde, die uns noch immer anklebt und uns träge macht, laß uns laufen durch Geduld in dem Kampfe, 12«

—- 1Z79 —- von Ewigkeit her in des Vaters Schooß war und gekommen ist als ein Kind auf Erden, die Sünder zu erlösen, lässt doch diese Freude das Wort wahr werden: daß sie aus-fahren mit Flügeln wie Adler, laufen und nicht matt werden- Wan- deln Und nicht müde werden. Bei solcher Freude in dem HErrn fühlt man fast nicht das Bedürfniß des Schlafs UND man hat eine Ahnung davon, was die Schrift vom neuen Jerusalem sagt, daß da Tag und Nacht kein Ruhen ist- sondern die Thore stehen Tag und Nacht offen, ja, es ist da keine Nacht mehr, denn das ewige Licht, Jesus, ist da die Sonne, die Tag und Nacht leuchtet, die alles erhellt. Da stehen sie an dem krhstallenen Meere, die Sänger mit den goldenen Harfen in den Händen und den Kronen an den Häuptern, die überwunden haben durch das Blut des HEkM Jesn und singen das Lied Mosis und des Lammes. Ja lieblich ist das Singen auf Erden, wie wallt mir das Herz beim Kirchengesange, wie wallt es, wenn an den Festtagen, Wie auch diesmal am ersten Weihnachtstage, mein lieb-er Bruder mit den Missionszöglingen und den jungen Leuten aus der Gemeine vor den Altar tritt und sie singen da mit herzlichek Andacht ihre Festgesiinge und Kantaten. « Aber wie viel tau- sendmal schöner muß es im Himmel klingen, wo die'Sünde keinen Mißlaut mehr hervorbringt, und wo es die seligen Menschen gewiß lieblicher kann als die heiligen Engel, detm die Engel kennen ja nicht die Gnade der Erlösung und der Dankbarkeit dafür. - Am Tage nach dem Feste fand ich erst Zeit, den Weih- nachtsegen zu betrachten und, lobe den HErrn meine Seele, es waren über 500 Thlr., die das Christkind Jesus erhalten hatte von dankbaren Erlöseten und die dazu gegeben waren- daß auch die Heiden der Erlösung theilhaftig werden. Und dieser Tag brachte noch eine Erlösung, unsere Brüder kamen wieder und waren frei. — HErr Jesu wir bitten Dich- Iaß uns ablegen die Sünde, die uns noch immer anklebt und uns träge macht, laß uns laufen durch Geduld in dem Kampfe, 12«