–34– sein Herz seinen Eltern zu offenbaren und die Um Erlaubnis bitten; nur mit dem Segen der Eltern, nicht ohne denselben könne er Missiouar werden. Er, dass es nnd seine Eltern versagten ihm ihre Erlaubniß, weil sie ihn als den ältesten Sohn und Erben im Hofe nicht missen könnten. Es ward ihm schwer, aber er ergab sich dem Willen Gottes, der aus dem Munde der Eltern sprach. Als sein Vater starb- sagte er zu mir auf dem Todtenbettex ich fürchte, ich habe nicht recht gethan, meinen Sohn an seinem Missionsberufe zu hindern aus natürlicher Liebe. Ich würde es jetzt nicht „mehr“ thun. Darauf bat er mich, als sähe er in die Zukunft Voraus, ich sollte, falls etwas ähnliches sich ereigne nach sei-nem Tode, als ein treuer Seelsorger darauf achten, daß in seiner Familie niemand gehindert würde, zu den Heiden zu gehen, wenn der HErr ihn dazu beriefe. Der Sohn trat nun den Hof an und obgleich immer noch der alte Drang, zu den Heiden zu gehen, in ihm war, meinte er doch, nun- mehr diesen Wunsch in sich unterdrücken zu müssen, da er in der Verwaltung seines Hofes ja einen Beruf habe und dazu verheirathet sei. Jndeß der Wunsch ließ sich nicht unterdrücken, sondern trat immer lebhafter hervor, er spricht darüber mit seiner Frau und die ermuntert ihn, sagt, auch sie habe seit lange den Wunsch, dem HErrn unter den Hei- den zu dienen, so weit eine Frau dies Vermöge, und wolle freudig mit ihm ziehn. Mitten in diesen Kämpfen nahm ihm der HErr seinen einzigen Sohn. Da konnte er nicht länger mehr an sich halten, kam und bat um Ausnahme in’s Missionshaus und um Erlaubniß, seinen Hof der Mis- sion schenken zu dürfen. Wir beide, mein Bruder und ich, haben uns lange dagegen gewehrt und ihm alles vor- gestellt, namentlich auch, wie schwer für ihn selbst seine Stellung im Missionshause sein würde, da er dann nicht mehr ein Herr, sondern ein Knecht und Schüler sei. Er ließ sich nicht zurückweisen. Da verwies ich ihn an seine Mutter. Er sei zwar selbstständiger Herr seiner Güter und könne den

–34– to reveal his heart to his parents and ask for their permission; only with the parents’ blessing, not without it, could he become a shepherd. He said that it was difficult, but he yielded to the will of God that came from their lips. When his father died, he said to me on the deathbed, I fear I did not do enough to prevent my son from pursuing his missionary career out of natural love. I would not “more” do it now. Therefore, he asked me to foresee in the future, should something similar happen after his death, to be a loyal counselor, and to ensure that no one hindered the sons from traveling to the heathen when the HErr beries him. The son then took over the estate and although still the old desire to go to the heathen was in him, he meant that now, he should have no more of this wish to suppress, since he has a profession and is betrothed. The desire did not give him up, but it insisted on being more prominent, he speaks with his wife, and encourages her, saying that she too has long desired to serve the HErr, so far as a woman has the power and wishes to marry with him. In these battles, the HErr took his only son. He could not longer hold himself to himself, he came and asked for an exception in the missions house and for permission to inherit his estate. We two, me and I, resisted against it long, and presented to him everything, particularly how difficult it would be for his position in the missions house to be in a gentleman, since he would no longer be a lord, but a servant and student. He did not give up. I then pointed him to his mother. He was independent of his property, and could have...